Cocktails

Hurricane – Cocktail

Sonntag, 21. Februar 2010

Der “Hurricane”-Longdrink kann in seiner Entstehung nicht absolut fixiert werden. Fest steht, dass es sich ergeben hat, ihn in einer bestimmten Form Gläser zu servieren – wobei natürlich ein einfaches Longdrinkglas ebenso reicht.

Zutaten Hurricane:

  • weißer Rum
  • dunkler Rum
  • Orangensaft
  • Maracujasaft
  • Ananassaft
  • eventuell Maracujasirup
  • Eis

Die Zutaten sind wie folgt zu beachten: 3 cl (oder 2 cl) weißer Rum, 3 cl (oder 4 cl) dunkler Rum, 4 cl (oder 2 cl) Orangensaft, 4 cl (oder 2 cl) Ananassaft, 2 cl (oder 1 cl) Maracujasaft oder, wenn eine süßere Variante verlangt ist, auch Maracujasirup. Selbstverständlich sind je nach Gewichtung die Mischverhältnisse individuell abzustimmen, jedoch allein die Anzahl und Art der Zutaten werden so, wie oben beschrieben, beibehalten. Alles wird zusammen mit Eiswürfeln im Shaker kräftig geschüttelt und dann sollte der Drink in ein halb mit zerstoßenem Eis gefülltes Longdrinkglas abgeseiht werden. Ein Orangenviertel dient hier zur Dekoration.

Hier handelt es sich um Rum, der durch fruchtige Geschmackselemente versüßt wird. Die Namensgebung ist hier nebensächlich – offensichtlich entstammt sie der Werbeidee einer Bar, möglicherweise auf Kuba, welches gleichermaßen das Herkunftsland international anerkannten Rums ist, aber auch sind im Golf von Mexiko mehrere Male im Jahr Hurricans zu erwarten, und erfolgen dann auch tatsächlich. In Verbindung mit der Etablierung Kubas als Touristenmekka vornehmlich (und in dieser Reihenfolge) für Kanadier, Briten und Deutsche, sollte womöglich auch eine gewisse Art von Eigenironie an die Bars von gastronomischen Klein- und Großbetrieben Einzug halten. Gleichzeitig sollte der Tourist wohl an die Endlichkeit aller Zivilisation (und seines eigenen Feriendomizils) auf Kuba erinnert und auch mit der vielfältigen Geschmackspalette von Landesprodukten in freudige Berührung gebracht werden.

Zur Info: Sehr empfehlenswert an windigen Tagen. ;)

Kir Royal – Cocktail

Freitag, 19. Februar 2010

Félix Kir (1876-1968), Nachkriegsbürgermeister von Dijon in Burgund, Frankreich (und maßgeblich mitbeteiligt an der Deutsch-Französischen Freundschaft), servierte seinen Besuchern sogenannten blanc-cassis (später dann aber “Kir” genannt), um auf zwei wesentliche Wirtschaftsfaktoren seiner Region hinzuweisen: einerseits die schwarze Johannisbeere, andererseits Weißwein. Letzteres, nachdem im Krieg alle Rotweinressourcen von den Deutschen konfisziert worden waren, denn die Idee des Cocktails, diesmal aber mit Rotwein (und “Command” oder “Cardinal”) genannt, gab es schon vorher, seit 1841 – der auch heute noch mit Schwarzbeerenlikör (de mûre) oder mit Pfirsichlikör (de pêche) serviert wird.

Zutaten Kir Royal:

  • Schwarzen Johannisbeerlikör
  • Champagner

Das gastfreundliche Auftreten von Mayor Kir zog weitere Variationen von Drinks mit sich – zumindest aber die des “Kir Royal“, nämlich 1 cl Schwarzen Johannisbeerlikör mit 9 cl Champagner (oder trockenen Sekt wie Prosecco etwa) zu mischen. Oder man süßt mehr und verschiebt das Verhältnis, etwa 4 cl Likör zu 6 cl Champagner. Aus nicht näher bezeichneten Gründen wurde dieses Getränk dann im deutschsprachigen Raum von “der Szene” aufgenommen, wo es in den 1980er Jahren zum Partygeschehen der sogenannten “Schickeria” galt – die dann auch in der Fernsehserie “Kir Royal” ab 1986 parodiert wurde. Es geht hier darum, Äußerlichkeiten zur Schau zu tragen. In einer Bedeutungsveränderung sollten nun nicht mehr die Schätze einer Region, sondern die (auch in einem gewissen Maße nicht) vorhandenen Vorzüge einer Person zur Schau getragen werden – und als solcher zählte (in einem sozial begrenzten Rahmen) augenscheinlich auch, einen Cocktail dieses Namens bestellen und konsumieren zu können.

Der Drink wurde in all seinen Variationen somit Statusmerkmal: “Kir Pétillant”, “Cidre Royal” “Kir Normand” oder “Kir Breton” mit Cidre aus den jeweiligen Regionen, “Kir Imperial” mit Himbeerlikör und Champagner, “Hibiscus Royal” oder “Kir Peche” mit Birnenlikör, “Pamplemousse” mit Grapefruitlikör und “Tarantino” mit Bier statt Wein.

Zur Info: Der Kir Royal wird vorallem bei Hochzeitsfeiern gerne serviert.

Coconut Kiss – Cocktail

Donnerstag, 18. Februar 2010

“Coconut Kiss” reiht sich in eine Tradition ein, die Cocktails als eine gesundheitsbewusste Zugabe zu Hotel- oder Restaurantspeiseplänen etabliert haben. Galten Drinks dieser Art noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Trick, alkoholische Grundgetränke genießbar zu machen, haben sich Fruchtsäfte und bestimmte Mischungen derselben ein Jahrhundert. Später eher als geschmacklich ausdifferenzierte Zugabe zu Diätplänen auch im Sportlerbereich verselbstständigt. Sirups, Fruchtsäfte und Cremes sind nicht mehr ein Mittel, mitunter die alkoholische Wirkung von Gin, Tequila oder Rum (oder einer Mischung von allem) zu intensivieren, sondern sind in ihrem Kaloriengehalt bekannt und werden bewusst variiert. Galten Drinks dieser Art ursprünglich noch als “Mocktails” (engl. “mock” – vorgetäuscht), Autofahrercocktails oder Produkte einer “Kinderbar”, stehen heutzutage, im Jahre 2009, mehr als 1.000 Rezepte für alkoholfreie Short- oder Longdrinks zur Verfügung und lassen sich komplette gastronomische Unternehmen nur auf diese Weise betreiben.

Zutaten Coconut Kiss:

  • Sahne
  • Orangensaft
  • Kokoscrème
  • Eis

Die Namensgebung bei diesem alkoholfreien Longdrink ist sprechend, d. h., auch hier kann bei der Entstehung von moderner Tradition, Barmixerkreativität oder gesundheitlich orientierten Kundenwünschen im Allgemeinen ausgegangen werden, jedoch nicht von einem historisch festlegbaren Ereignis. Es handelt sich hier um 1 cl Sahne, 4 cl Orangensaft, 3 cl Kokoscrème, die mit Eiswürfeln im Shaker zubereitet und dann in einem Longdrinkglas mit zerstoßenem Eis serviert werden. Wieder einmal zählen hier die Zutaten und nicht die Mischungsverhältnisse, denn die sind individuell abstimmbar. Bei einem cremigeren Bedarf lässt sich mehr Sahne nehmen usw. Oder auch völlig ohne Sahne – das würde dann jeweils 4 cl Fruchtsaft rechtfertigen und man hätte hier dann eine Variante eines sogenannten “Sportlerdrinks” erzeugt.

Zur Info: Unsere Naschkatzen lieben diesen Cocktail!

Long Island Ice Tea – Cocktail

Dienstag, 16. Februar 2010

In Long Island, New York, agierte ein Barkeeper kreativ: Die Bar “Oak Beach Inn“, im Stadtteil Babylon lernte den sogenannten “Long Island Ice(d) Tea” zuerst kennen, aus der Hand von Robert (Rosebud) Butt. Andere Quellen sagen anderes – und möglicherweise war es damals in den 1970ern auch tatsächlich der Fall, dass der Drink gleichzeitig von mehreren unabhängig oder zeitlich versetzt kreiert wurde. Doch Butts Rezept um einen hochprozentigen Mix (28 % Alkohol) scheint diesmal verbürgt.

Zutaten Long Island Ice Tea:

  • Orangensaft
  • Wodka
  • brauner Rum
  • Tequila
  • Gin
  • Triple Sec
  • Limettensaft
  • Cola
  • Eis

Dieser Longdrink enthält weder Tee noch Eistee. Cola schon, jedoch dies ist nicht entscheidend, auch wenn der optische Eindruck auf Letzteres schließen lässt (und lassen soll?). Es sind dies dann 3 cl Orangensaft und jeweils 2 cl von Folgendem: Wodka, brauner Rum, Tequila, Gin, Triple Sec, Limettensaft, die dann nämlich in einem Highballglas mit Eiswürfeln und aufgefüllter Cola nach langsamem Umrühren serviert werden. Eine andere Quelle nennt: Wodka, Tequila, Weißer Rum, Triple sec, Gin zu jeweils drei Anteilen (beispielsweise 1,5 cl), Zitronensaft zu fünf Anteilen (beispielsweise 2,5 cl), sechs Anteile Sirup (3 cl) und Cola.

Varianten gibt es zuhauf: Zitrusliköre, Limonadengrundstoffe oder Orangensaft können gegen Zitronensaft ausgetauscht werden, Red Bull (“Long Island Energy”) oder auch Champagner gegen die Cola (“Beverly Hills Iced Tea”). “London Iced Tea” besteht dann nur aus Gin, Rum, Amaretto; “Texas Tea “enthält Tequila und der “Long Beach Iced Tea” keine Cola, sondern Cranberrysaft. In jedem Fall birgt dieser Drink den Vorteil, dass er mit günstigen Spirituosen in kurzer Zeit hergestellt werden kann und dass sein Alkoholgehalt verborgen bleibt – durch den Geschmack des dominierenden Saftes bzw. der Cola verlieren die einzelnen Elemente ihre jeweiligen Geschmackseigenheiten.

Zur Info: In unserer Bar an heißen Sommertagen sehr beliebt.

Bull Royal – Cocktail

Dienstag, 16. Februar 2010

Seit vor nun mehr als 25 Jahren war die Marke “Red Bull” in Österreich erfunden worden als Nachahmerprodukt von Krating Daeng, dem thailändischen Energy Drink. Früh reagierten Bartender und begannen regelmäßig, eine halbe Flasche oder Dose Red Bull mit 10 cl Sekt, meist Prosecco, in einem Longdrinkglas mit Eis und einer Zitronenscheibe, umgerührt zu servieren.

Zutaten Bull Royal:

  • Red Bull
  • Sekt – Prosecco
  • Zitronenscheibe
  • Eis

Red Bull hat die Zutaten: Zucker, Wasser, Koffein, Aspartam als Süßungsmittel, Vitamine, Glucuronolacton, Taurin als “Energielieferant”. 10 cl eines trockenen Sekts sind genau bemessen – im Verhältnis zur Hälfte von einer Abfüllung, die für den Verkauf 250 ml erhält mit 80 mg Koffein (wie eine Tasse Kaffee). Wobei natürlich 10 cl Alkohol sich desto mehr verdünnen lassen, je höher die Abfüllung ist. Ob es sich nun um eine Dose oder Flasche mit einem Inhalt von 250 ml, 330 ml, 355 ml oder – seit 2009 – sogar 473 ml handelt, die Frage bleibt, ob und inwiefern welcher Effekt für den individuellen Konsumenten maßgeblich wäre. Will er den mit der Prosecco-Traube verbundenen speziellen Geschmack? Oder will er “Vodka Energy” (Red Bull mit klarem Vodka) bzw. “Vodkabull” (mit Schwarzem)? Oder einen “Flying Hirsch” (Red Bull mit Jägermeister)?

Festzuhalten bleibt, dass die Kombination von Alkohol und Red Bull sich zur Idee eines Cocktails mit Namen “Bull Royal” nur aus Geschmacksgründen vereinigte. Denn anders bei kommerziellen Mischungen – 10 cl mit mehr als 100 ml Red Bull zu mischen, auf Eis und unter Beigabe einer Zitrusfrucht lässt sich nicht “unkontrolliert” nennen. Sondern es ist ein Weg, eher die leistungssteigernden Komponenten des Red Bull noch in ihrer Wirkung beizubehalten.

Zur Info: Red Bull wird vor allem von unseren Nachtschwärmern frühmorgens in der Cocktailbar getrunken.

PIÑA COLADA

Freitag, 05. Februar 2010

Dieser sommerliche und fruchtige Cocktail findet seinen Ursprung auf der Insel Puerto Rico in der Karibik. Ein erster Hinweis auf dieses Mixgetränk findet sich in der Zeitung New York Times vom Jahre 1950. Allerdings ist davon auszugehen, dass schon lange vor dieser Zeit Südsee-Inselbewohner die Idee hatten, die genannten Zutaten miteinander zu vermischen. Schließlich gibt es in der Karibik genau diese landwirtschaftlichen Produkte, die dort natürlich wachsen. Besonders Ananas und Kokosnuss gehören zu einem wichtigen Industriezweig, von dem die Inselbewohner sich und ihre Familien ernähren. Der Name Pina Colada kommt vom spanischen Wort pina, welches Ananas bedeutet. Und colar wird mit “durchsieben” übersetzt – die Säfte müssen ja auch erst gewonnen, also gesiebt werden. Traditionell wird die Pina Colada ohne Sahne zubereitet, da es in der früheren Zeit sehr schwierig war, Sahne in dem schwül warmen Klima zu gewinnen, beziehungsweise haltbar zu machen. Die dann fehlende Cremigkeit wird durch den Kokossirup, besser noch einer Kokosnusscreme ausgeglichen. Der Geschmack lässt sich grundsätzlich mit süß, fruchtig und cremig beschreiben, variiert aber je nach verwendetem Rum.

Zutaten Pina Colada:

  • Myers’s Rum
  • Havana Rum
  • Ananassaft
  • Sahne
  • Kokossirup
  • Crushed Eis

Das Rezept ist einfach zu handhaben, da keine Reihenfolge der Zutaten eingehalten werden muss. Alle genannten und zu mixenden Flüssignahrungsmittel werden miteinander in einen Shaker gegeben und am besten so lange geschüttelt, bis die Sahne anfängt, cremig zu werden. Die Pina Colada wird dann in ein möglichst bauchiges Cocktail- oder Longdrinkglas gegeben und je nach Geschmack noch mit Eiswürfeln aufgefüllt. Dieser tropische Cocktail lebt übrigens von einer üppigen Dekoration, weshalb das Glas gerne mit Ananas- oder Kokosnussscheiben verziert werden kann.

Zur Info: Im Sommer immer ein Genuss!

Sex on the Beach – Cocktail

Mittwoch, 03. Februar 2010

Dieser Cocktail fällt allein schon wegen seines Namens auf. Der Cocktail gehört zu den sogenannten New England Highballs, ein Gattungsbegriff aus dem Lexikon der Mixgetränke. Er soll in erster Linie als Erfrischung dienen und wird ursprünglich mit Soda zubereitet. Die Variation jedoch beim Sex on the Beach ist die Auffüllung mit Cranberrysaft. Diese Zutat deutet schon darauf hin, woher der Cocktail ursprünglich stammt – aus einem Land in dem die Kranbeere, oder eben auch englisch cranberry, wächst. Sie gedeiht in den USA und dort wurde auch der Cocktail erstmals bekannt. Wie schon der Name des Mischgetränkes verheißt, wird auf Strand und Sex hingewiesen – in den USA gibt es in erster Linie einen Ort, den man genau mit diesen zwei Worten in Verbindung bringt: Florida. Genauer gesagt die Stadt Fort Lauderdale. Denn dort findet jedes Jahr zur Urlaubszeit der sogenannte Spring Break statt. Zu diesem Ereignis kommen vor allen Dingen junge Leute aus der ganzen Welt angereist. Die Urlauber verbringen ihre amüsante und freizügige Urlaubszeit am Strand mit Gleichgesinnten, auch um den einen oder anderen Liebesakt zu genießen. So wurde der Sex on the Beach schon 1987 erstmals erwähnt – er war Bestandteil eines Cocktail-Wettbewerbs.

Zutaten Sex on the Beach:

  • Smirnoff Vodka
  • Peachtree
  • Zitronensaft
  • Watermelonlikör
  • Ananassaft
  • Cranberrysaft
  • Crushed Ice

Die Zutaten Smirnoff Vodka, Peachtree, Zitronensaft, Watermelonlikör, Ananassaft, Cranberrysaft sowie Crushed Ice werden alle miteinander in einem Shaker geschüttelt. Danach wird der Cocktail in ein Glas auf Eiswürfel abgeseiht. Zur Dekoration ist es besonders originell, erotisch anmutende Früchte oder Motive zu verwenden.

Zur Info: Besonders bei Motto-Partys immer gern gesehen!

CUBA LIBRE DE LUXE

Dienstag, 02. Februar 2010

Der Cuba libre de luxe findet seine Entstehung im Jahre 1898. 1897 wurde Kuba für unabhängig erklärt. Die Spanier besetzten die Insel jedoch weiterhin. 1898 verbündeten sich die Amerikaner mit den Kubanern und ein Ende des Krieges gegen die Spanier war in Sicht. In einer Bar in Havanna feierten die Soldaten ihren Sieg. Ein Captain kam in die Bar und hatte einen für die Kubaner damals eher außergewöhnlichen Wunsch. Er bestellte einen Bacardi Rum mit Coca-Cola. Der Barkeeper erfüllte seinen Wunsch natürlich und gab, wie von anderen Getränken gewohnt, ein Stück Limette und etwas Eis in das Glas. Alle Menschen in der Bar warteten auf das vernichtende Urteil des Captains. Doch dieser war begeistert von seinem Mixgetränk und nun trauten sich auch die anderen Gäste an den heute beliebten Cocktail heran. Die Gäste in der Bar riefen freudig:”Es lebe das freie Kuba! Viva Cuba libre!” Fortan wurde das Getränk als Cuba libre bezeichnet.

Zutaten Cuba libre de luxe:

  • Havana 7 Jahre
  • Coca-Cola
  • Limetten

Der Cuba libre de luxe trägt seinen Namen, weil er ausschließlich mit einem 7 Jahre alten Havana Rum gemischt wird. Wie in das Rezept von 1898 gehören in das Getränk Coca-Cola und Limette. Einige Rezepte für den Cuba libre de luxe enthalten noch einen Teelöffel Rohrzucker. Die Limette wird geachtelt und mit dem Rohrzucker in ein Glas gegeben. Im Anschluss werden die Limetten mit einem Holzstößel ausgepresst, sodass sich der Saft der Limetten mit dem Zucker vermengt. Der Zucker kann selbstverständlich weggelassen werden. Danach werden 4 cl des Havana Rum in das Glas gegeben und mit Cola aufgefüllt. Dieses Rezept gilt für ein 0,3-l-Glas. Der Cocktail wird mit Strohhalm serviert.

Zur Info: Bei “Deiner Feier” wird der Cubra Libra sehr oft in unserer Eventlocation den Gästen angeboten

Caipirinha – Cocktail

Sonntag, 29. November 2009

Der Caipirinha ist in und über Brasilien hinaus als Cocktail bekannt, der aus Rohrzuckerschnaps (Cachaça), Limettensaft, Zucker und Eis zusammengesetzt wird. Über die Entstehung kann nichts weiter gesagt werden, als dass sich dieses Getränk aus der Landestradition heraus entwickelt hat, wie auch der portugiesische Name selbst andeutet: “Caipira” heißt “Landbewohner”. Streng genommen ist “Caipirinha” eine Verniedlichung genau dieses Wortes – und mittlerweile ein fester Begriff für dieses Getränk, welches sich durch die frische Limettennote auszeichnet.

Zutaten Caipirinha:

  • Limetten
  • 3 Teelöffel (Rohr) brauner Zucker, alternativ Zucker-Sirup
  • 4-6 cl Cachaca
  • Crushed Eis

Diese wird erzeugt durch folgende Besonderheit: Eine in Scheiben geschnittene Limette wird heiß gewaschen, trocken gerieben, in 8 Scheiben zerteilt (ohne bittere Endstücke), im Glas erst zerstampft, um dort den Fruchtsaft zu erzeugen. Der besondere Geschmack jedoch wird auch durch ätherische Öle erzeugt, die sich bei diesem Vorgang aus der Schale lösen. Dann wird dieser Limettensaft in einer Menge von drei Teelöffeln nachgefüllten Zucker aufgelöst, das Glas mit zerstoßenem Eis und Wasser bis kurz unter den Rand, dann mit 4 bis 6 cl Cachaça aufgefüllt. Auch wird zuweilen Zucker-Sirup oder brauner Zucker verwendet – der braune löst sich schlechter, der weiße ist süßer als der braune und am süßesten ist der Sirup.

Varianten hierbei sind der Austausch durch eine andere Spirituose. Weite Verbreitung gefunden haben Cocktails mit Wodka (Caipivodka, Caipirowska oder ähnlich genannt), mit Rum (Caipirissima genannt), mit Underberg, mit Steinhäger, einem anderen Schnaps oder Wein. Selbstverständlich ist auch immer die alkoholfreie Variante möglich – z. B. mit Ginger Ale (“Fresh Maker”, “Ipaneima”, “Virgin Caipi” oder mit Red Bull (“Caipibull”, “Virgin Bull”). Auch das Austauschen mit anderen Zitrusfrüchten ist üblich und möglich.

Zur Info: Der Caipirinha ist unserer Cocktailbar einer der meist verkauften Cocktails.

BOMBAY CRUSHED

Dienstag, 21. Juli 2009

Der Bombay Crushed ist ein sensationellerCocktail Bombay Crushed Sommerdrink auf Basis des Premium Gin BOMBAY SAPPHIRE. Darüber hinaus kommen in diesen Premiumdrink frische Kumquats, welche halbiert beigefügt werden. Das ganze wird mit nach dem crushen nochmals tiefgerforenem Crush Eis aufgefüllt. Brauner Rohrzucker sowie ein paar spritzer Roses Lime Juice runden das ganze ab. Die Kumquats werden mit dem braunen Rohrzucker sowie einem ersten Spritzer Gin wie bei Caipi kurz gestampft. Am Ende wird das Glas mit Soda oder kohlensäurehaltigem Mineralwasser aufgefüllt. Der Cocktail schmeckt fruchtig frisch, der eigentlich nicht zu überblendende Premiumgin wird durch den Lime Juice abgerundet und überblendet somit die alkoholische Note. Ein recht aufwendiger sowie vor allem teurer Cocktail, da Kumquats und Bombay Sapphire Gin relativ teure Bestandteile sind. Kumquats, fälschlicher weise auch als Zwergorangen bezeichnet, kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum, woher auch der Name stammt. “Gam Gwat” leitet sich aus der entsprechenden kantonesischen Aussprache der Früchte ab. Sie gehören zur Gattung der Rautengewächse und sind mit Zitruspflanzen eng verwandt. Heute werden diese Früchte auch in den wärmsten Lagen Amerikas, Afrikas und Südeuropas angebaut.

REZEPTUR: Bombay Crushed

  • 6cl Bombay Sapphire Gin
  • 3 halbierte Kumquats
  • 15cl echtes oder Schweppes Soda
  • 3-4 Löffel brauner Rohrzucker
  • 2cl Roses Lime Juice

Als erstes das chrushed Eis in ein Glas geben, am besten noch einmal nach dem crushen tieffrieren. Kumquats mit braunem Rohrzucker und einem Spritzer Gin kurz anstampfen und mit chrushed Eis auffüllen, Gin auffüllen, mit Stirrer kurz verrühren, mit echtem oder Schweppes Soda auffüllen. Fertig!

Prost!