Bloody Mary – Cocktail
1912 (oder nach anderen Quellen 1920) war es, als Fernand Petoit, seines Zeichens angestellter Barmixer, Wodka und Tomatensaft zu gleichen Teilen erstmalig mischte. Dies geschah in Paris, in der “Harry’s New York Bar“. Er behielt diese Idee auch bei, als er 1925 in die USA zog und weiterhin 1934 Chef-Barmixer im St. Regis-Hotel in New York wurde. Dort wurde Penoit von zwei Gästen um jenen klassischen Drink gebeten, wobei einer erwähnte, in seiner Nachbarschaft in Chicago befände sich eine Bar namens “Bucket of Blood Club” mit einer auffallenden Kellnerin namens Mary. Der Name “Bloody Mary” war fortan für einen Drink Geschichte – und dieses Mal sei es sicher, so heißt es, dass andere Erklärungsversuche nicht standhalten.
Zutaten Bloody Mary:
- Tomatensaft
- Wodka
- Salz
- Pfeffer
- Zitronensaft
- Worcester(shire)sauce
- Tabasco
- Zitronenscheibe
- Sellerie
Die Nachfrage von amerikanischen Kunden nach Würzigem brachte es mit sich, dass Penoit zunächst mit Salz, Zitronensaft und Tabascosoße verfeinerte. Dies präzisierte er noch: Einen halben Teelöffel Salz, einen viertel Teelöffel schwarzer Pfeffer, einen viertel Teelöffel Cayenne Pfeffer und eine Grundierung von Worcestershire Soße, einen Schuss Zitronensaft, etwas Eis, 6 cl Wodka und 6 cl trüben Tomatensaft – dann schütteln und ausschenken. Die “Internationale Vereinigung von Bartendern” formuliert es heutzutage etwas abgegrenzt: 8 cl Tomatensaft, 4 cl Wodka, eine Prise Salz (eigentlich Selleriesalz), 1 cl Zitronensaft, eine Prise Pfeffer, einen Teelöffel Worcester(shire)sauce und 2 Spritzer Tabasco – serviert mit einer Zitronenscheibe, auf das Glas gesteckt und einem Stück Selleriestaude, danebengelegt. Wie Penoit später vermerkte, servierten sie dort diesen Drink zu Hunderten täglich. Die “Bloody Mary” gehört zu den Longdrinks.
Zur Info: Für Wellness-Junkies in unserer Bar
Tags: Pfeffer, Salz, Sellerie, Tabasco, Tomatensaft, Wodka, Worcester(shire)sauce, Zitronensaft, Zitronenscheibe
