Coconut Kiss – Cocktail
“Coconut Kiss” reiht sich in eine Tradition ein, die Cocktails als eine gesundheitsbewusste Zugabe zu Hotel- oder Restaurantspeiseplänen etabliert haben. Galten Drinks dieser Art noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Trick, alkoholische Grundgetränke genießbar zu machen, haben sich Fruchtsäfte und bestimmte Mischungen derselben ein Jahrhundert. Später eher als geschmacklich ausdifferenzierte Zugabe zu Diätplänen auch im Sportlerbereich verselbstständigt. Sirups, Fruchtsäfte und Cremes sind nicht mehr ein Mittel, mitunter die alkoholische Wirkung von Gin, Tequila oder Rum (oder einer Mischung von allem) zu intensivieren, sondern sind in ihrem Kaloriengehalt bekannt und werden bewusst variiert. Galten Drinks dieser Art ursprünglich noch als “Mocktails” (engl. “mock” – vorgetäuscht), Autofahrercocktails oder Produkte einer “Kinderbar”, stehen heutzutage, im Jahre 2009, mehr als 1.000 Rezepte für alkoholfreie Short- oder Longdrinks zur Verfügung und lassen sich komplette gastronomische Unternehmen nur auf diese Weise betreiben.
Zutaten Coconut Kiss:
- Sahne
- Orangensaft
- Kokoscrème
- Eis
Die Namensgebung bei diesem alkoholfreien Longdrink ist sprechend, d. h., auch hier kann bei der Entstehung von moderner Tradition, Barmixerkreativität oder gesundheitlich orientierten Kundenwünschen im Allgemeinen ausgegangen werden, jedoch nicht von einem historisch festlegbaren Ereignis. Es handelt sich hier um 1 cl Sahne, 4 cl Orangensaft, 3 cl Kokoscrème, die mit Eiswürfeln im Shaker zubereitet und dann in einem Longdrinkglas mit zerstoßenem Eis serviert werden. Wieder einmal zählen hier die Zutaten und nicht die Mischungsverhältnisse, denn die sind individuell abstimmbar. Bei einem cremigeren Bedarf lässt sich mehr Sahne nehmen usw. Oder auch völlig ohne Sahne – das würde dann jeweils 4 cl Fruchtsaft rechtfertigen und man hätte hier dann eine Variante eines sogenannten “Sportlerdrinks” erzeugt.
Zur Info: Unsere Naschkatzen lieben diesen Cocktail!
Tags: alkoholfrei, Kokoscrème, Orangensaft, Sahne
