Highjacker – Cocktail

Von dem Drink “Highjacker” ist nur eine derzeitige Rezeptur nachzuvollziehen, die da wäre: 4 cl Wodka, 2 cl Pfirsichlikör, 4 cl Maracujasaft, 6 cl Orangensaft in einem Shaker mit Eis sind zu mischen und dies ist dann und mit einer Limettenscheibe auf Eis zu servieren.

Zutaten Highjacker:

  • Wodka,
  • Pfirsichlikör
  • Maracujasaft
  • Orangensaft
  • Eis

Hier handelt es sich eindeutig um Wodka, der durch fruchtige Geschmackselemente versüßt wird. Die Namensgebung ist hier vollkommen unbedeutend – offensichtlich entstammt sie der Werbeidee einer individuellen Bar (gleichwohl wäre zu vermuten, dass ein solcher Name ohne verbürgte Verbindungen zu einem Entstehungshergang in unterschiedlichen Bars rund um den Globus mit durchaus verschiedenen Cocktailkompositionen und -kreationen assoziiert werden kann und auch wird).

Dass mitunter eben auch in Deutschland gleichlautende Zubereitungen dargeboten werden, liegt wahrscheinlich in der seit den 1970er Jahren begonnenen Amerikanisierung der deutschen Gastronomie begründet. Amerikanisierung heißt hier einerseits: Deutsche hatten durch Kriegsgeschehen und Wiederaufbau eine komplette Generation an natürlich gewachsener Entwicklung gleichsam “verpasst” und versuchten allmählich, nach innen gerichtet, diese “nachzuholen”, denn Bars und Getränke mit unterschiedlichsten Namen waren weit früher schon in ausländischen Metropolen nahezu überholt, als Deutschland begann, Internationalität für sich auch in dieser Hinsicht zu entdecken. Andererseits: Biederkeit, Bayern und Behaglichkeit in Deutschland wurden immer mehr zu einem Ziel amerikanischer Touristen, die sich geehrt fühlen sollten, wenn man ihnen – mit welchen Konnotationen auch immer – in ihrer Landessprache entgegenkam. Selbstverständlich dürfen hier auch nicht die in Deutschland stationierten US-Soldaten vergessen werden, die sicherlich in ihren geäußerten Wünschen an Bars oder in Hotels etwa auch einen Einfluss auf entsprechende Entwicklungen ausgeübt haben mögen.

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