Mojito – Cocktail

Der Mojito findet seinen Ursprung zwischen 1910 und 1920. Der beliebte Cocktail wurde auf Kuba erfunden. Auch Ernest Hemingway wusste diesen Drink zu schätzen und genoss ihn in seinen Stammbars dem La Bodeguita del Medio und dem El Floridita in Havana. Der Mojito ist auch unter den Namen La Bodeguita, My Daiquiri in the Floridita und als my Mojito bekannt. Der Cocktail wurde ursprünglich al Draque bezeichnet, was auf den Seefahrer Sir Francis Drake zurückzuführen ist. Vermutlich heißt der Drink heute Mojito, weil dieser im Gegensatz zum Draque noch Rum enthält. Die Kubaner mischten dem Getränk statt Aguardiente Rum bei. Heute ist der Cocktail besonders im Sommer ein beliebtes Getränk. Woher der Name Mojito kommt, ist nicht genau bekannt. Es wird vermutet, dass es vom Wort mojado (feucht) stammt. Eine weitere Erklärung für den Namen ist eine Limettensoße, die als Mojo bezeichnet wird und vermutlich früher anstatt der frischen Limette verwendet wurde. In einen echten Mojito gehört Minze. Lässt man diese weg, trägt der Cocktail den Namen Ron Collins.

Zutaten Mojito:

  • Havana Rum
  • Limette
  • Minze
  • Zucker
  • Soda und Eis

Für die Zubereitung eines Mojitos wäscht man zunächst die Minze ab und schüttelt sie trocken, damit der Cocktail nicht verwässert. Im Anschluss presst man eine halbe Limette aus und gibt den Saft zusammen mit 6 cl Havana Rum und 1 bis 2 Teelöffeln Zucker in ein Glas. Der Rest der Limette wird geviertelt, ins Glas gegeben und zusammen mit der Minze mit einem Holzstößel zerdrückt. Das Ganze wird dann mit Soda und Eis aufgefüllt und mit einem Minzzweig und einem Strohhalm garniert. Vorzugsweise verwendet man für diesen Cocktail ein Longdrinkglas.

Zur Info: Absolut erfrischend in heißen Sommernächten!

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Eine Antwort zu “Mojito – Cocktail”

  1. otijom sagt:

    Das Trockenschütteln der Minze ist Nonsens und könnte bestenfalls noch als Ritual durchgehen. Wenn man es nicht tut verwässert es jedenfalls ganz sicher nicht den Drink. Erstens sind es nur ein paar Tropfen und zweitens kommt durch das Auffüllen mit Soda und Eis Unmengen von Wasser in den Drink. Da machen ein paar Tropfen Wasser auf der Minze rein gar keinen Unterschied. Außerdem ist die Füllmenge des Glases endlich. Wenn ich also unbedingt die paar Tropfen Wasser an den Minzblättern als Füllfaktor sehen möchte, dann muß mir aber auch klar sein, daß ich um genau diesen Betrag weniger Soda einfüllen kann. Somit ist die Gesamtmenge des Wasser im Endeffekt wieder gleich. Absolut niemand würde einen Unterschied (ob geschmacklich, optisch, oder was auch immer) feststellen können.

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