Artikel mit ‘Wodka’ getagged

White Russian – Cocktail

Dienstag, 03. August 2010

Der White Russian ist ein Cocktail, der vor allem auf dem Geschmack des Wodkas basiert. Wodka ist in Russland das Nationalgetränk Nr. 1, deshalb auch sein Name. Der White Russian wird aber auf der ganzen Welt gerne getrunken. Der Cocktail, der ein intensives Aroma besitzt, hat zwei klassische Farbnuancen: Schwarz und Weiß. Das Aroma hat der Drink von dem Kaffeelikör, Kahlua und natürlich von der cremigen Sahne. Da der Cocktail intensiv nach Kaffee schmeckt, ist er vor allem etwas für Kaffeeliebhaber. Doch auch die Mischung macht den White Russian aus. Durch die unterschiedlichen Zutaten ist er süß-herb und cremig leicht. Neben dem White Russian gibt es (weiterlesen…)

Highjacker – Cocktail

Dienstag, 08. Juni 2010

Von dem Drink “Highjacker” ist nur eine derzeitige Rezeptur nachzuvollziehen, die da wäre: 4 cl Wodka, 2 cl Pfirsichlikör, 4 cl Maracujasaft, 6 cl Orangensaft in einem Shaker mit Eis sind zu mischen und dies ist dann und mit einer Limettenscheibe auf Eis zu servieren.

Zutaten Highjacker:

  • Wodka,
  • Pfirsichlikör
  • Maracujasaft
  • Orangensaft
  • Eis

Hier handelt es sich eindeutig um Wodka, der durch fruchtige Geschmackselemente versüßt wird. Die Namensgebung ist hier vollkommen unbedeutend – offensichtlich entstammt sie der Werbeidee einer individuellen Bar (gleichwohl wäre zu vermuten, dass ein solcher Name ohne verbürgte Verbindungen zu einem Entstehungshergang in unterschiedlichen Bars rund um den Globus mit durchaus verschiedenen Cocktailkompositionen und -kreationen assoziiert werden kann und auch wird). (weiterlesen…)

Harvey Wallbanger – Cocktail

Freitag, 30. April 2010

Hat Harvey nur aus Unzufriedenheit seinen Kopf gegen die Wand geschlagen, weil er nur diese und keine anderen Drinkzutaten mehr bei einem Gastgeber bekommen konnte? Oder wurde er zum Wallbanger, weil er als Surfer seine Niederlagen nicht verwunden hatte und ihn mit einem Spezialdrink begoss? Wäre dann der “Harvey Wallbanger” im ersten Beispiel in den 1960ern nur aus “Resten” entstanden oder im zweiten Beispiel gezielt durch den dreimaligen Barmixerweltchampion Donato Antone (Blackwatch Bar, Hollywood) 1952 kreiert worden? Fazit ist: Mythen entstehen dann in unterschiedlicher Weise, wenn die Fakten völlig im Dunkeln liegen. Noch dazu, wenn es im Nachhinein lediglich darum zu gehen scheint, Barkeeper als historische Persönlichkeiten und deren Leistungen als historische Einzelereignisse mit weitreichender Bedeutung zu kennzeichnen. Doch die Wahrheit ist – die Tradition der Cocktails, die im 19. Jahrhundert begann und mit Unterbrechungen und Wellenbewegungen selbst Kriegszeiten überstand, regte die Kreativität und das Geschäftsvermögen Vieler an, sodass letzten Endes die überlieferten Ursprünge nicht mehr wirklich relevant sind. Sondern es zählt, was einem Gast auf der Speisekarte entgegenprangt. (weiterlesen…)

Cosmopolitan – Cocktail

Montag, 19. April 2010

1934 erschien ein Buch, welches sich in die Reihe einer schriftlichen Bestandsaufnahme über Barmixerrezepte seiner Zeit einreihte: American Travelling Mixologists: Pioneers of Mixing Gin at Elite Bars 1903-1933. Hier wird erstmalig ein Shortdrink namens “Cosmopolitan” erwähnt: mit 4,4 cl Gin, 0,1 cl Cointreau (Likör), den Saft einer ganzen Zitrone, einen Teelöffel Himbeere, was zu schütteln war. Als Namen bzw. Orte der weiteren Geschichte dieses Drinks werden genannt: Provincetown (Massachusetts); Neal Murray (Minneapolis), 1975; John Caine (San Francisco); Cheryl Cook (South Beach, Florida), 1985/86; Toby Checchini (Odeon, Manhattan), 1987/88. In den 80er Jahren enthielt ein “Stealth Martini” ähnliche Komponenten wie auch der Kamikaze (Wodka, Zitronensaft, Cointreau) oder der Longdrink “Cape Codder” (Wodka, Limette, Preiselbeersaft). 1985 wurde dann die Wodka-Marke “Absolut Citron” in den USA eingeführt, der dann zur Grundlage des heutigen “Cosmopolitan” erklärt wurde (weiterlesen…)

FLYING KANGAROO – Cocktail

Montag, 05. April 2010

Dieser Drink entspringt der australischen Tourismus-Industrie und dem grundsätzlichen Ansatz und Angebot, den Besuchern ein soziales Gefühl der Integration zu geben. Weder die Zutaten selbst noch die Zubereitungsart rechtfertigen die Namensgebung – der Cocktail soll in Australien selbst und auch außerhalb, wie oben angedeutet, für ein Landessymbol werben. Werbemittel hier sind internationale Zutaten (Russland, Südländer, Italien, Kuba), die bei anderen Zubereitungen schon flächendeckende Akzeptanz erhalten haben – hier werden sie quasi nur zufällig wieder unter einem anderen Namen mit einer speziellen Mixtur verwendet. Australien erhält hier die einmal mehr Assoziation der multinationalen Vielschichtigkeit, die sich in diesem Land bereits durch die Ursprungsländer von Einwohnern, von entsprechenden Vereinigungen wie auch durch die Tourismusförderung und Bildung etabliert hat. Selbst Longdrinkgläser oder Hurricanegläser werden längst globalisiert verwendet – gemäß den Richtlinien der internationalen Vereinigung der Barkeeper. (weiterlesen…)

Bloody Mary – Cocktail

Mittwoch, 31. März 2010

1912 (oder nach anderen Quellen 1920) war es, als Fernand Petoit, seines Zeichens angestellter Barmixer, Wodka und Tomatensaft zu gleichen Teilen erstmalig mischte. Dies geschah in Paris, in der “Harry’s New York Bar“. Er behielt diese Idee auch bei, als er 1925 in die USA zog und weiterhin 1934 Chef-Barmixer im St. Regis-Hotel in New York wurde. Dort wurde Penoit von zwei Gästen um jenen klassischen Drink gebeten, wobei einer erwähnte, in seiner Nachbarschaft in Chicago befände sich eine Bar namens “Bucket of Blood Club” mit einer auffallenden Kellnerin namens Mary. Der Name “Bloody Mary” war fortan für einen Drink Geschichte – und dieses Mal sei es sicher, so heißt es, dass andere Erklärungsversuche nicht standhalten. (weiterlesen…)

Long Island Ice Tea – Cocktail

Dienstag, 16. Februar 2010

In Long Island, New York, agierte ein Barkeeper kreativ: Die Bar “Oak Beach Inn“, im Stadtteil Babylon lernte den sogenannten “Long Island Ice(d) Tea” zuerst kennen, aus der Hand von Robert (Rosebud) Butt. Andere Quellen sagen anderes – und möglicherweise war es damals in den 1970ern auch tatsächlich der Fall, dass der Drink gleichzeitig von mehreren unabhängig oder zeitlich versetzt kreiert wurde. Doch Butts Rezept um einen hochprozentigen Mix (28 % Alkohol) scheint diesmal verbürgt.

Zutaten Long Island Ice Tea: (weiterlesen…)